Gaumenfreuden

Die Süßwaren der Auvergne

Clermont ist nicht nur die Wiege des Luftreifens, sondern auch jene einer schmackhaften Leckerei. Genauer: des Fruchtgelees.

Wie nur soll man dieser Versuchung widerstehen?

Auf ihren Reisen haben die Franzosen seit dem Ende des 19. Jh. gern zu den kandierten Früchten gegriffen. Diese Leckereien werden aus gekochten Früchten, Wasser und Rübenzucker der Zuckerfabrik von Bourdon zubereitet, die 1837 vom Herzog von Morny, einem Halbbruder Napoleons III., eröffnet wurde.

 

Die Erfindung der Fruchtgelees fällt ins 10. Jh. Ab dem 15. Jh. fanden sie Erwähnung und wurden in der Gegend um Clermont hergestellt. Sie sind unter dem Namen „Pâtes d’Auvergne“ bekannt. Nach dem Rezept, das 1947 bei dem damaligen Arbeitgeberverband der Produzenten der Früchte der Auvergne hinterlegt wurde, sind die Zuckerbäcker der Auvergne verpflichtet, mindestens 67 % Fruchtfleisch für ihre Fruchtgelees zu verwenden.

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